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23.02.2012 -

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Space Vampire's Blog

Sein Name war Spike und wir haben ihn geliebt. Er hatte einen angeborenen Herzfehler. "Massives Herzgeräusch" hat der Arzt es genannt, um das man sich "früher oder später kümmern muss".
Es ist leider nicht später geworden.
Gestern abend ist er gestorben. In zwei Wochen wäre er ein Jahr alt geworden. Das ist viel, viel zu früh gewesen!
Sieben Monate seines kurzen Lebens hat er in unserem Haushalt verbracht, in denen er unser Leben unglaublich bereichert hat. Denn ohne übertreiben zu wollen, war er die liebste, gutmütigste Katze, die ich je erlebt habe.
Um so mehr schmerzt es mich, was er in dieser Zeit alles durchmachen musste. Er war mehr beim Arzt als andere Katzen in einem langen Katzenleben.
Dort, wo wir ihn rausgeholt hatten, hat man uns nicht nur den Herzfehler verschwiegen. Nein, er brachte auch eine Pilzerkrankung mit, wegen der er zuletzt in Behandlung war. Nachdem zuvor zwei andere Ärzte nicht so recht wussten, woher der wiederkehrende Ausschlag an den Ohrenspitzen und der Nase kam, hatte eine Dermatologin diese Diagnose gesichert.
Wo wir nun letztendlich herausfanden, was er wirklich hat, waren wir guter Hoffnung, das sein zweites Lebensjahr für ihn entspannter werden würde. Er nicht mehr so oft gepiekst werden würde, mit Nadeln, von denen er nicht verstand, wofür sie gut waren. Nicht mehr so oft Medizin nehmen musste, die ihm doch nicht half.
Gestern haben wir die Wohnung mit einem Tierpilzvernichter behandelt und sein Fell gewaschen. Wir haben uns darüber unterhalten, dass er bald nicht mehr das Kitten-Futter bekommt. Dass der nächste Sack Trockenfutter Erwachsenenfutter sein würde. Darüber, dass in zwei Wochen, pünktlich zu seinem Gebutstag, seine Behandlung abgeschlossen wäre.
Unsere Blicke waren in eine hoffnungsvolle Zukunft gerichtet.
Gemeinsam mit unserem gutmütigen Löwen mit dem schwachen Herzen.
Um so mehr traf uns beide der Schock, als er plötzlich anfing zu krampfen und innerhalb einer Minute sein Herz völlig versagte. Sein letzes Erlebnis war Liebe. Er saß auf Nanes Beinen und wurde gestreichelt, bevor es passierte. Und wärend des kurzen Augenblicks, in dem er um sein Leben rang, habe ich ihn gestreichelt und ihm zugeredet.
Ich wünsche mir, dass er diese Erinnerung mitnimmt. Nicht den Stress seiner Pilzbehandlung, die sein letztes Abenteuer war. Und ich bin froh, dass er nicht alleine gestorben ist. Dass beide Menschen, die ihn geliebt haben, bei ihm waren als es geschah.
Wir werden ihn sehr vermissen. Er hinterlässt eine Lücke von einer Größe, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
Leb wohl Spike. Wir haben dich geliebt und werden dich nie vergessen.


Seine virtuelle letzte Ruhestätte

 

Nachtrag: Sonntag, 10.April 2011
Er ist nun zwei Tage tot. Gestern haben wir ihn zur letzten Ruhe gebettet, zusammen mit seiner geliebten Kuscheldecke und seinen liebsten Spielsachen. Er fehlt mir so sehr, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Alles hier erinnert mich an ihn, obwohl ich bereits alle seine Sachen weggeräumt habe. Luigi, unsere Bartagame, sitzt an der Scheibe seines Terrariums und es scheint, als würde er auf den Freund warten, der jeden Tag auf seinem Kratzbaum davor saß, aber nie wieder kommen wird. Viele andere kleine Details oder einfach das Fehlen dieser Details erinnern mich daran, was wir Freitag Abend alles mit unserem Mini-Löwen verloren haben.
Nun sitze ich hier, in dem Bewusstsein, dass diesen Nachtrag kaum noch jemand lesen wird, und schreibe mir den Verlust von der Seele.
Ich bin überrascht, wie dichterisch man werden kann, wenn Schmerz und Verlust nur groß genug sind. Nachfolgende Zeilen kamen mir gestern unter der Dusche. Ich möchte gerne an sie glauben.

 

Für einen verlorenen Freund
Er ist nicht fort.
Nur vorausgegangen.
Und wenn ich einst,
in vielen Jahren,
die Tür zur Ewigkeit öffne,
wird er mir entgegenlaufen
und mich daheim willkommen heißen,
wie er es diesseits des Schleiers tat.

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Wochensong KW50

Geschrieben von Torsten am 17.12.10 um 14:59 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen

X-mäs, X-mäs äwriwehr...nicht mehr lange bis der X-Man kommt und viele, viele tolle Konsumgüter unter die Bäume legt.
Paperlapap!

Wochenlang hab ich mich nun drum gedrückt, aber nun gibt es auch mal wieder 'nen Wochensong von mir. Wobei das mehr ein Monatssong wird. Die X-mas Special Edition, sozusagen!

Ich bin kein Weihnachtsfan. Meine Holde weiß und respektiert das auch...hoffe ich zumindest.

Genauso, wie ich ihre Liebe zu dieser Zeit respektiere.

Für mich ist rückblickend Weihnachten die Zeit, in der mir die schlimmsten Dinge meines Lebens wiederfahren sind. Daher sind von mir auch keine weichgespülten Last-Christmas-Weihnachtsterrorismus-Songs zu erwarten. Dafür gibt's aber von mir gleich zwei Songs, die nicht nur ähnlich klingen, sondern auch einen ähnlich unverklärten Blick auf Weihnachten präsentieren. Ich hoffe meine Wahl gefällt euch.

Frohes fest euch allen!

Coldplay - Christmas Lights

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Wochensong KW44

Geschrieben von Torsten am 06.11.10 um 13:06 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen

Auch wenn ich es B.o.B. nicht so ganz abkaufe, dass er zurück zu seinen Anfängen wollte, wenn er einen Wunsch frei hätte, so kennen wir das Gefühl doch alle. Ein einziger Wunsch ohne Grenzen. Was würdest DU damit tun?

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Wochensong KW43

Geschrieben von Torsten am 25.10.10 um 17:09 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen

Heute gibt's mal keine lange Geschichte zum Song der Woche. Ich mag den Track einfach. Eines der schönsten, wenn nicht sogar das schönste Lied, dass die Simple Minds je aufgenommen haben.

Eigentlich wollt ich was völlig anderes posten. Aber nachdem ich mich nun mal wieder bei drei Songs in Serie geärgert hab, dass sie dank unserer hochgeschätzten GEMA in der deutschen Version von YouTube nicht angezeigt werden, hab ich mich kurzerhand für das hier entschieden, um durch richtig gute Musik wieder richtig gute Laune zu bekommen.

1018 Views • Kategorien: Wochensong

Return of Fred...oder eher: Fred Trinity

Geschrieben von Torsten am 24.10.10 um 17:19 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen

Hochgeladene Bilddatei

Als wir vergangenen Herbst die Vogelfutterstelle zum ersten Mal auf unserem Balkon aufgehängt hatten, haben wir nicht schlecht gestaunt, als plötzlich ein Papagei drauf saß und sich den Wanst voll geschlagen hatte! Die Meisen hat die Konkurrenz zwar nicht zu Begeisterungsstürmen angeregt, aber wir hatten unseren Spaß.
Und dieses Jahr ist er wieder da!
Fred haben wir ihn letztes Jahr getauft, weil er sich unter seinen Meisenfreunden und in dieser Umgebung ausnahm, als käme er geradewegs vom Jupiter (angelehnt an Andreas Dorau & die Marinas - Fred vom Jupiter).
Dieses Jahr beehrt er uns wieder...und bringt gleich noch Verstärkung mit! Zwei weitere grüne Artgenossen haben sich zu ihm gesellt, die ich kurzerhand Andreas und Marina getauft habe. Gemeinsam sind sie richtige Meisenring- und -knödelterminatoren! Kaum zu glauben, was die so verputzen, seit sie die Landung auf der kleinen Futterstelle erst mal gerafft haben. Tägliches Nachfüllen ist Pflichprogramm.
Na, mal schauen, wie viele es nächstes Jahr sein werden...

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